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Vyšehrad

Vyšehrad wurde in der ersten Hälfte des 10. Jahrhunderts als die Burgstätte der Dynastie Przemyslieden gegründet. Hier wurden auch die ersten Münzen - Boleslavsdenaren - gefunden.

Der erste Köning Vratislav II erkiest sich im Jahr 1070 Vyšehrad als seine Residenz. Vratislav gründete hier das Kollegiatkapitel St. Peter und Paul. Noch für den Fürst Sobeslav war Vysehrad der Residenz, aber schon Fürst Vladislav II, der dann König Vladislav I geworden ist, ist auf die Prager Burg zurückgekehrt.

Dann im 14. Jahrhundert hat Karl IV. Vysehrad wieder erhob. Er war stolz auf seinen Vorfahren aus der Dynastie Przemyslieden. Er baute hier die Akropolis, Befestigung mit 4 Stadtore, die eine "Spitze" kann man bis jetzt sehen.

Im Jahr 1648, wenn die Schweden Prag angegriffen haben, wurde die Befestigung schwer beschädigt. Deswegen im Jahre 1654–1680 wurde neue Barockfestung ausgebaut. Ein Teil von Katakomben kann man besuchen. Im Saal Gorlice befinden sich einige Statuenoriginale der Karlsbrücke.

Vyšehrader Friedhof ist der bekannteste Friedhof der Stadt Prag. Der Pfarrfriedhof existierte hier schon in 13. Jahrhundert, aber in den 1870er Jahren wurde er als nationale Begräbnisstätte geschaffen. Im Zentrum steht der Slavíngruft aus den Jahren 1889–1893, wo die berühmte Persönlichkeiten des tschechischen Volkes begraben sind. Im Friedhof findet man die Gräber von Bedrich Smetana, Antonin Dvorak, Jan Neruda, Karel Capek, Josef Vaclav Myslbek, Bozena Nemcova, Jaroslav Heyrovsky, Alfons Mucha, Rafael Kubelik, Waldemar Matuska u.a.

Vyšehrad liegt nicht gerade im Zentrum, aber auch nicht weit von ihm, etwa 2 Metrostationen. Es lohnt sich ihm besuchen.