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Kana: Wasser zu Wein

Die Skyline des heutigen Kafr Kana wird von Minaretten, und nicht von Kirchtürmen, geprägt. Aber in der Zeit Jesus war Kana weit mehr als Nazareth entwickelt und war ein Ort blühenden Lebens. Während der römischen (137 v.Ch.- 323 n.Ch.) und byzantinischen Zeiten (323 -636 n.Ch.) war es eine jüdische Stadt und Residenz der priesterlichen Clans.

Bei der Hochzeit von Kana (Johannes 2:1-11) feierte das ganze Dorf mit, es waren mehrere hundert Gäste anwesend, und dann passierte die große Peinlichkeit: Dem Gastgeber ging der Wein aus. Maria drängte Jesus zum Handeln, und Wasser zu Wein war das erste Zeichen Jesus.

Es gibt zwei Hochzeitskirchen: Vorne an der Hauptstraße die orthodoxe, und dahinter in einer Seitengasse die katholische Kirche. Beide Kirchen haben zwei Türme, je einen für braut und Bräutigam.

Die griechisch-orthodoxe Hochzeit-Kirche ist kreuzförmig und wurde 1885 erbaut. In der Kirche sind zwei alte Gefäße aus Steingut zu sehen, und viele Christen glauben, dass sie von der Hochzeit stammen.

Die katholische Hochzeit-Kirche stammt aus dem Jahre 1883, und ist nach Aussage der Franziskaner auf den Überresten des Hauses des Wunders gebaut. Auch hier ist ein alter Krug, von dem gesagt wird er sei von der biblischen Hochzeit.