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Hurva Synagoge

Jeder der durch das jüdische Viertel in Jerusalems Altstadt geht, sieht die prächtige wieder erbaute Hurva Synagoge.

Die Synagoge wurde im 18. Jahrhundert erbaut,konnte aber aufgrund von Geldmangel nicht beendet werden. 1721 zerstörten dann die arabischen Geldgeber das Gebäude, daher auch ihr Name "Hurva" (Ruine).

Unter den Osmanen durften keine Synagogen gebaut werden, aber mit Hilfe der Rothschild Familie gelang es Genehmigung zur "Reparatur" zu erhalten, und 1856 wurde die Hurva Synagoge eingeweiht.

Gleich nach der Besetzung des jüdischen Viertels durch Jordanien im Mai 1948, wird die Synagoge durch die Araber zerstört mit dem Kommentar: "Zum ersten mal seit 1000 Jahren verbleibt kein einziger Jude im Jüdischen Viertel. Kein einziges Gebäude verbleibt intakt. Das macht eine Rückkehr der Juden unmöglich."

Irrtum, denn 1967 im 6 Tage Krieg erobert Israel das jüdische Viertel zurück und einer der Bögen wurde wieder aufgebaut als Denkmal an die zerstörten Synagogen.

Nach 4-jähriger Bauzeit wurde die neue Synagoge am 15 März 2010 feierlich eingeweiht. Palästinenser starteten massive Unruhen, denn ihrer Auffassung nach hatte Israel kein Recht eine von ihnen zerstörte Synagoge im jüdischen Viertel zu bauen.

Von der Galerie der Hurva hat man einen fantastischen 360 Grund Rundblick auf die Altstadt und deren Umgebung.

Die Synagoge kann auf einer knapp 1-stündigen Führung besichtigt werden. Einfach hingehen und fragen um welche Zeit Platz auf einer Tour in Englisch (selten auch in Deutsch) ist. Sehr lohnenswerter Besuch!