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Schloß Cecilienhof

Der 1.Weltkrieg ist noch in vollem Gange, da wird in Potsdam die letzte Residenz für die Dynastie der Hohenzollern fertig gestellt: Schloß Cecilienhof. Nachdem das letzte Kronprinzenpaar zuerst im Marmorpalais von Friedrich Wilhelm II. gelebt hatte, wurde dies mit wachsender Kinderschar zu klein. Ein Umbau des Schlosses Babelsberg, in dem einst Wilhelm I. die Sommermonate verbracht hatte, wurde ebenso verworfen, wie ein immenser Neubau gleich daneben. Letztendlich engagierte man den Architekten Paul Schulze-Naumburg, der - erfahren in Bauten dieser Architektur - ein Schloss im britischen Landhausstil errichtet. 1917 ist der Bau, der über 176 Zimmer verfügt, bezugsfertig. Doch die Weltgeschichte macht den Bewohnern einen gewaltigen Strich durch die Rechnung, denn schon ein Jahr nach dem Bezug wird die Monarchie hinweggefegt. Zwar darf das Kronprinzenpaar später zurückkehren und eigentlich war vorgesehen, dass noch weitere drei Generationen hier würden wohnen dürfen, doch ein weiterer Umbruch in der deutschen Geschichte macht auch diese Planungen zunichte. Mit dem III. Reich und dem begonnenen und am Ende verlorenen 2.Weltkrieg geht das Schloss für die Hohenzollern endgültig verloren. Stattdessen treffen sich hier zum letzten Mal die 'Großen Drei' bei der sogenannten Potsdamer Konferenz im Sommer 1945. Die Aufteilung Deutschlands in vier Sektoren wird hier festgelegt und fast auch schon die Teilung Deutschlands herauf beschworen. Der 'Kalte Krieg' beginnt hier allemal. Und Truman entscheidet hier über den ersten Einsatz von atomaren Waffen - die Bombardierung von Hiroshima und Nagasaki. Sie möchten mehr erfahren? Buchen Sie eine individuelle Führung mit mir!